Institutionen: Psychiatrische Krankenhäuser, Stationen und Ambulanzen, sozialpsychiatrische Einrichtungen, (Übergangs-)Wohnheime für psychisch Kranke
Klientel: Menschen mit psychiatrischen Erkrankungen (affektive Störungen, Erkrankungen aus dem schizophrenen Formenkreis, Angststörungen, Suchterkrankungen, Demenzen etc.), Menschen mit Persönlichkeitsentwicklungsstörungen sowie Menschen in psychischen Krisen und Belastungssituationen
Aufgaben:
- Abbau von Angst
- Stärkung der Ich-Funktionen (z.B.Bewusstheit der eigenen Identität, Unterscheidung von Phantasie und Wirklichkeit, Abgrenzungsfähigkeit…)
- Hilfestellung zur Orientierung in der Realität
- Förderung von Selbst- und Fremdwahrnehmung
- Aktivierung in den Bereichen Vitalität, Affektivität und Emotionalität
- Unterstützung von Wahrnehmung und Ausdruck von Emotionen
- Aufbau und Differenzierung von Kontakt- und Beziehungsfähigkeit
- Förderung und Erhaltung gesunder Persönlichkeitsanteile
- Rehabilitation und Prophylaxe
Akute und chronische Krankheitsverläufe erfordern unterschiedliches Setting und adäquate Gestaltung der therapeutischen Beziehung. Während der akute Krankheitsverlauf vorwiegend strukturierendes, stützendes Vorgehen erfordert, liegt der Schwerpunkt beim chronischen Verlauf in der Förderung der Eigenverantwortung.